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BLICK HINTER DIE KULISSEN 

FUSSBALL SCHAUEN IN DER MITTAGSPAUSE:

In der Trunz-Kantine können die Mitarbeiter während ihrer Mittagspause Fussball schauen. Für uns ist das nur logisch und konsequent: Denn sehr viele Trunz Mitarbeiter sind begeisterte Fussball Fans - manche haben früher selbst professionell gespielt, oder engagieren sich Vereinen. Die FIFA Fussball WM ist immer ein besonderes Ereignis, zu dem wir unseren Mitarbeitern soweit möglich und machbar Zugang bieten wollen. Egal ob man für die Schweizer Nati brennt, für die kroatische oder eine andere Mannschaft. Fussball verbindet Menschen. Und so wird unsere Kantine während der Fussball WM täglich für einen Augenblick selbst zum Stadion. 

Heute, dem 28.11.2022 um 17 Uhr heisst es wieder Daumen drücken … denn dann spielt die Schweiz gegen Brasilien! 


«DIE MITTE STEINACH» ZU BESUCH:

Trunz gehört zur Region. Unser Unternehmen ist vielen Menschen ein Begriff, und da wir auf verschiedenen, spannenden Industriefeldern aktiv sind, weckt Trunz das Interesse ganz unterschiedlicher Menschen. Oftmals ist diesen Menschen gemeinsam, dass sie sich für unsere Region einbringen – und manchmal sogar etwas mitbringen!

Am 16.11.2022 fand wieder eine Betriebsbesichtigung bei Trunz statt. Dieses Mal gegrüssten wir Menschen, die sich in der Partei "Die Mitte Steinach" politisch enagieren. Jede freiheitliche Demokratie lebt von Menschen, die den politischen Diskurs aktiv mitgestalten, und auf der Basis von unveräusserlichen Grundrechten und unserer Schweizer Grundwerte Meinungen austauschen und sich für die Belange ihrer Mitmenschen einsetzen.

In einem Unternehmen wie Trunz ist das nicht anders – auch wir profitieren von Mitarbeitern die sich engagieren, stets nach Verbesserungen und Lösungen suchen, und für die ihre Arbeit mehr als nur ein Job ist… 

Bestandteil des Besuchs war eine Firmenpräsentation, und ein Rundgang. In einem komplexen High-Tech Unternehmen wie Trunz kann man sich sehr gut ein Bild davon machen, dass es zwingend Menschen mit unterschiedlichen Kenntnissen und Fertigkeiten braucht, die gemeinsam an einem Strang ziehen, um grossartige Arbeitsergebnisse zu erzielen.

Unsere Besucher waren so freundlich, und haben den Trunz Mitarbeitern köstliche Äpfel – also ein essbares Stück Heimat – mitgebracht. Dafür bedanken wir uns recht herzlich. Es war schön, diese Gruppe von «Die Mitte Steinach» bei uns begrüssen zu dürfen.


Kurzinterview mit Gisela Dudler, Präsidentin «Die Mitte Steinach» 


Was war Ihr Antrieb, das Unternehmen Trunz zu besuchen?

Wir sind ein hier ansässiger Verein und besuchen jedes Jahr eine mittelgrosse bis grosse Firma in Steinach. Das ist bei uns eine liebgewonne Tradition. Uns ist die Nähe zu den Unternehmen dabei sehr wichtig. Dabei interessiert es uns besonders, ob die Firmen mit dem Standort Steinach zufrieden sind und sich gut aufgehoben fühlen.

Wie hat es Ihnen gefallen?

Die Führung von Herrn Zwick war sehr eindrücklich und interessant. Besonders gut gefallen hat uns, dass sich Herr Zwick in der Art der Ausführungen seinen Besuchern angepasst hat. Wir sind ja alles Laien und trotzdem war die Führung für uns sehr gut verständlich. 

PENSIONSKASSEN-INFOABEND:

Das Thema Altersvorsorge ist für viele Angehörige der Trunz-Belegschaft noch weit weg und somit nicht täglich präsent. Andererseits gibt es Mitarbeiter, die sich schon lange vor dem Pensionierungsalter mit dem Thema beschäftigen wollen. Wir bei Trunz glauben, dass es gut und richtig ist, unseren Mitarbeitern frühzeitig eine niedrigschwellige Informationsgelegenheit zu geben.

 Daher hatten wir gemeinsam mit unserer Pensionskasse, der AXA Winterthur, für alle interessierten Mitarbeiter am 25.10.2022 einen Info-Abend organisiert. Spezialisten der AXA Winterthur haben zusammenfassend über das Thema Pensionierung informiert und auf wichtige Punkte hingewiesen. Danach hatten die Teilnehmer bei einem Apéro Gelegenheit, sich mit allen Fragen rund um das Thema Pensionierung an die Finanzberater der Pensionskasse zu wenden. Für eine individuelle, persönliche Beratung stehen die Spezialisten der AXA Winterthur unseren Mitarbeitern in Einzelberatungen gerne zur Verfügung.

Speziell in der letzten Dekade des Arbeitslebens wird dieses Thema wichtig, und Trunz ist davon überzeugt, dass es zur Arbeitszufriedenheit der Belegschaft beiträgt, wenn der Arbeitgeber auch das Thema Pensionierung ernst nimmt und seiner Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter nachkommt.

BLICK HINTER DIE KULISSEN:

Interview mit dem Teamchef in der Abkanterei Tomislav Mijatovic:

Warum hast du dich bei Trunz beworben? 

Ich bin in Wittenbach zur Schule gegangen und mein Vater war ein langjähriger Trunz-Mitarbeiter. Als ich jünger war, so zehn oder elf Jahre, wollte ich mir etwas Sackgeld dazuverdienen. Mein Vater fragte dann bei Trunz nach, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass ich als junger Bub irgendwo mithelfen könnte. Mich hat das damals auch schon interessiert, wo und was mein Vater arbeitet, und Trunz hat das dann ermöglicht. Vom ersten Tag an fand ich es spannend. Ich durfte unter Anleitung eines Vorarbeiters kleine Hilfsarbeiten übernehmen, zum Beispiel Werkstücke nach Bearbeitungsvorgängen entgraten. So konnte ich etwas tun, was mir Spass machte, und ein kleines Sackgeld dazuverdienen. Nach der Schule stand für mich dann schnell fest, dass ich meine Ausbildung gern bei Trunz machen möchte.

Wie lange arbeitest du schon bei Trunz?

 Inzwischen arbeite ich 20 Jahre bei der Firma Trunz.

Was gefällt dir an deiner Tätigkeit als Teamchef in der Abkanterei?

Ich arbeite schon lange mit Metall und im Bereich Abkanten. Über die Zeit habe ich so einen enormen Erfahrungsschatz angehäuft. Ich habe, wie jeder Mensch, Fehler gemacht, und aus diesen gelernt. Heute kenne ich mich mit den verschiedenen Metallen, die wir verarbeiten − z. B. Edelstahl, Chromstahl oder verschiedene Aluminiumsorten − sehr gut aus. Ich weiss, wie welches Material auf welchen Bearbeitungsvorgang reagiert. Meine Tätigkeit gibt mir nun die Möglichkeit, meine Erfahrungen in meinem Team weiterzugeben. Ich habe ein gutes Team mit tollen Kollegen. Ich mag es, meine Kenntnisse und Erfahrungen weiterzugeben und so einen hohen Qualitätsstandard bei unseren Arbeiten aufrechtzuerhalten.

Welche Fähigkeiten oder Interessen braucht man deiner Erfahrung nach besonders für den Job?

Also, man muss auf jeden Fall das Material, mit dem wir arbeiten, mögen. Die verschiedenen Metalle faszinieren mich − ich habe sie gern in der Hand und verarbeite sie einfach gern, präzise und auf einem hohen Qualitätsniveau. Diese Liebe zum Metall ist auf jeden Fall wichtig. Dazu braucht man ein gutes Vorstellungsvermögen − man muss ein gutes Verständnis davon haben, wie das flache Blech in eine dreidimensionale Form gebracht werden kann, wie es final aussehen soll und welche Schritte nötig sind, um vom Ausgangszustand zum vorläufigen Endzustand zu kommen. Und auf der anderen Seite muss man gern und gut mit Menschen umgehen können. Als ich Teamchef wurde, bekam ich die Chance, an einem Führungstraining teilzunehmen, was mir unglaublich viel gebracht hat. Dadurch kann ich mein Team besser motivieren, besser kommunizieren und allfällige Konflikte bereits im Vorfeld entschärfen. Für meinen Job muss man Metalle und Menschen einfach mögen.

Was war das Lustigste oder auch Ungewöhnlichste, was dir schon einmal in diesem Job passiert ist?

Eigentlich gibt es da kein Einzelereignis.

Auf welchem Gebiet würdest du vielleicht gern eine Weiterbildung machen?

Vor drei Jahren sagte ich ja bei der Firmenleitung, dass ich gern mehr Verantwortung übernehmen möchte, weshalb ich heute Teamchef bin. Damals durfte ich dieses tolle Führungstraining machen. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir vorher nie so viele Gedanken um Weiterbildungen gemacht, aber dieses Führungstraining war ein Augenöffner. Heute bin ich sehr zufrieden mit meinem Job, könnte mir aber eine vertiefende Weiterbildung auf dem Gebiet der Mitarbeiterführung durchaus vorstellen. Und da wäre ja noch meine Liebe zum Metall − eine spezifische Weiterbildung auf dem Gebiet der Metalle und deren Verarbeitung fände ich auch noch spannend, um meine fachliche Kompetenz noch weiter auszubauen.

Du darfst dir etwas wünschen: Was sollte anders in deinem Job sein, damit er dir noch mehr Spass macht?

Ganz ehrlich: Ich mache meinen Job seit 20 Jahren. Ich durfte Weiterbildungen machen und Teamchef werden. Mit Menschen und Metallen zu arbeiten, macht mir grosse Freude, und so kann ich ehrlich sagen, dass ich rundum völlig wunschlos zufrieden bin mit meiner Tätigkeit.

Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung?

Ich sage immer, dass ich zwei liebste Freizeitbeschäftigungen habe: meine Familie und Fussball. Fussball spiele ich ja schon, seit ich klein bin. Ich habe beim FC Wittenbach angefangen und zwischenzeitlich aktiv beim FC St. Gallen gespielt. Heute habe ich noch einen Spielerpass bei FC Wittenbach, aber zwischenzeitlich habe ich mich meiner Trainertätigkeit gewidmet. Nachdem ich mein Trainerdiplom erworben habe, war meine erste Trainerstation auch beim FC Wittenbach. Dann habe ich über vier Jahre die Jugend des FC Gossau trainiert, aber der Zeitaufwand für diese Tätigkeit war enorm. Da war dann auch meine Familie nicht ganz einverstanden, und ohne den Rückhalt durch die Familie, lässt sich so etwas nicht ernsthaft umsetzen. Zum Glück habe ich dann ein tolles Angebot bekommen: Ich durfte vor zwei Jahren Assistenztrainer beim FC Abtwil für die zweite Liga werden. Das ist eine tolle Tätigkeit – ein schöner Ausgleich zur Arbeit –, und das macht mir viel Freude. Hier ist auch meine Familie voll und ganz damit einverstanden. Letztlich ist das ja auch keine Einbahnstrasse: Wenn ich einen schönen Ausgleich zu meiner Arbeit habe und einem tollen Hobby nachgehen kann, dann bin ich auch daheim für meine Familie ausgeglichener. Meine Familie hat dann etwas weniger Zeit mit mir, aber dafür eine schönere Zeit. Qualität ist auch hier wichtiger als Quantität. Ich glaube, wir haben so eine gute Balance gefunden, mit der wir alle glücklich sind. Mein kleiner Sohn ist sechs Jahre alt und spielt nun auch schon begeistert Fussball, was mich sehr freut. Und meine Tochter hat Freude in der Schule und bekommt ständig super Noten. Meine Freizeit − Fussball und Familie − läuft richtig gut, würde ich sagen ...

Welchen Ort auf der Welt würdest du gern einmal bereisen − und warum?

Auf jeden Fall! Und wir waren sogar schon einmal dort. Vor einigen Jahren durften wir unseren Urlaub auf den Malediven verbringen. Das ist bis heute ein Sehnsuchtsort geblieben. Nette Menschen, spektakuläre Inseln, Ruhe, wunderschönes Wasser, Wärme, gutes Essen. Das ist unsere Vorstellung vom Paradies, und da möchte ich unbedingt irgendwann nochmal hin ...

Welches Essen/Getränk ist für dich Heimat? Und kochst du auch selbst?

Diese Antwort ist einfach. Meine Familie stammt ja aus Kroatien. Und es gibt eine Sache, einen Geruch und einen Geschmack – immer, wenn ich den erlebe, gehen meine Gedanken sofort zurück zu meiner Familie, zu meinen Freunden und zu den grossen Festen in Kroatien − und das ist ganz klar über Feuer gegrilltes Spanferkel! 

Gibst du uns noch einen Tipp: Welches ist das beste Bier, das du je probiert hast? 

Das erste Bier, welches ich trinken durfte, war unser regionales Schützengarten. Ich trinke nur selten alkoholische Getränke, vorwiegend bei sozialen Anlässen, und ich mag generell gute Weine. Aber nach wie vor ist Schützengarten mein liebstes Bier.

Wir danken uns bei Tomislav Mijatovic für seine Zeit. 

Tomislav Mijatovic

Teamchef Abkanterei 

«Ich habe ein gutes Team mit tollen Kollegen. Ich mag es, meine Kenntnisse und Erfahrungen weiterzugeben und so einen hohen Qualitätsstandard bei unseren Arbeiten aufrechtzuerhalten.»

LEHRLINGSAUSFLUG 2022 – STADLER: 

Trunz fertigt keine Endprodukte – sondern innovative Baugruppen, welche sich hinterher, zusammen mit vielen anderen Produkten, zu einem grossen Ganzen verbinden. Es ist uns daher wichtig, unseren Lehrlingen zu zeigen, wie die weitere Reise der Trunz-Produkte aussieht, wenn diese unser Haus verlassen. Dazu findet jedes Jahr im Herbst der bekannte und beliebte Trunz-Lehrlingsausflug statt. Und diesmal ging es direkt zu Stadler Rail nach St. Margarethen. 

Hier konnten unsere Lehrlinge direkt erleben, wie unsere Produkte bei Stadler weiterverarbeitet und in Schienenfahrzeuge verbaut werden. Das grosse Ganze wird hier eindrucksvoll und ganz praktisch sichtbar. Ausserdem haben wir den Ausbildungs- und Lehrbetrieb bei Stadler besichtigt: Für unsere Lehrlinge ist immer auch interessant zu sehen, wie andere Betriebe die Ausbildung handhaben.

Aber ein Ausflug wäre kein Highlight, wenn es nur ums «Business» ginge – auch Spass darf und muss sein! Nach einer kulinarischen Mittagspause im Restaurant «Habsburg» in Widnau ging es darum noch bis 16 Uhr in eine Billard-Spielhalle – dort konnten unsere Lehrlinge ihre Feinmotorik, ihr Geschick, ein gutes Auge und Fingerspitzengefühl einmal auf ganz andere Art erproben. Ein schöner Abschluss für einen gelungenen, spannenden und unterhaltsamen Ausflug unserer Lernenden.

Stimmen nach dem Ausflug auf die Frage: Was war das Spannendste?

Lehrmeister Dalibor Dragosav: 

«Am spannendsten war der Eindruck, wie gross Stadler Rheintal ist: Die Proportionen, verglichen mit den unseren, sind riesig – die Halle wie auch die Produkte.»

Lernende Michelle Mourouzis:

«Die Führung war super. Es war auch sehr interessant zu sehen, wie die Arbeitsplätze der lernenden Konstrukteure im ersten und zweiten Lehrjahr aussehen. Sie können bereits viele Produkte selbst konstruieren, und das hat mich sehr beeindruckt.»


Dalibor Dragosav 

(Lehrmeister der Anlagen- und Apparatebauer/-innen und Mechanikpraktiker/-innen 

«Die Besichtigung des imposanten Werks war beeindruckend. Der ganze Tag zusammen mit den Lernenden war sehr schön und hat Spass gemacht. Es ist toll, wenn alle gemeinsam etwas unternehmen können – das fördert den Gruppenzusammenhalt.»

Michelle Mourouzis

Lernende (Anlagen- und Apparatebauerin EFZ im 2. Lehrjahr) 

«Megacoole Führung! Es war sehr spannend bei Stadler. Wir durften in den Zug rein und schauen, welche Produkte von Trunz sind und wie sie weiterverarbeitet und integriert werden. Am Nachmittag haben wir verschieden Spiele gespielt – es war lustig, mal gegen den Lehrmeister anzutreten!.»

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